Evangelisch-Lutherische
Kirchengemeinde Roth

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Losungen

Tageslosung von Donnerstag, 24. Mai 2018
Wohl dem, dem die Übertretungen vergeben sind, dem die Sünde bedeckt ist!
Jesus sagt über die Frau: Ihre vielen Sünden sind vergeben, denn sie hat viel geliebt; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.

Beim Familiengottesdienst am 02.Juli waren das erste Mal die Türen des FiS - "Fenster in die Stadt" geöffnet. In dem Gebäude am Winkel zwischen Stadtkirche und Altem Rathaus entsteht eine Begegnungsstätte für Alle. Ab dem Herbst sollen sich hier die verschiedensten Menschen treffen - Jung und Alt, Familien, Menschen mit und ohne Behinderung, und viele mehr. Wir wollen ein Treffpunkt sein - Kirche mitten in der Stadt eben. Im FiS kommen Glaube, Fragen und Begegnungen zusammen. Hier sollen alle willkommen sein - sei es beim Kaffee nach der Kirche, beim offenen Treffpunkt, beim Austauschen und Fragen über den Glauben, oder, oder oder.

Dafür müssen wir noch einiges renovieren - Wände streichen, umbauen, planen und Möbel suchen. Schauen Sie doch immer wieder rein.

Wenn Sie mehr wissen wollen: Auf unserer Seite über das Projekt finden Sie immer wieder Neuigkeiten. http://www.evang-kirche-roth.org/index.php/gemeinde/fis-gemeindeprojekt-fenster-in-die-stadt

Dort haben wir auch wieder einen ganz besonderen Bericht vom "Stadtstreuner" für Sie.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Projektteam

 

Am Samstag, 24.06.2017 fand wieder das inklusive Sportfest Sportissimo in Schwabach statt.

Einige hundert Sportler und Gäste kamen voll auf ihre Kosten. Es gab zahlreiche Teams, die sich zusammensetzten aus Menschen mit und ohne Behinderung, Jung und Alt, Männern und Frauen sowie aus Menschen, die ganz verschiedene Sprachen sprechen.
Gestartet wurde mit einem kurzen Gottesdienst, bei dem die Inklusionsjugendgruppe "Blue Notes" eine wichtige Rolle spielte. Fazit: Gemeinsam ist besser als allein!
Dann starteten die Sportler durch: Es gab viele verschiedene Fußballturniere, Laufgruppen und den Alltagsparcour.

Der Alltagsparcour bot so einige Tücken: Beim Menschenkicker waren wir als lebende Kickerfiguren gefragt. Mit dem Rollstuhl, Krücken und einem Rollator fuhren wir über Rampen und bewältigten Hindernisse und Aufgaben. Schließlich war der Tastsinn gefragt, als mit verbundenen Augen ein Tisch gedeckt, Getränke eingeschenkt und genau 12,58 Euro abgezählt werden sollten (Wir hatten 12,39 Euro :-) ).

Hier waren verschiedene Rother vertreten: Das Rother Inklusionsnetzwerk "Rhink" war dabei, Bewohner aus dem Auhof, aber auch eine Gruppe aus unserer evangelischen Kirchengemeinde: der "Rothe Blitz". Und genau diese Gruppe hat sogar einen Sonderpreis gewonnen! Ausgezeichnet wurden wir als das bunteste Team: Wir hatten die älteste Teilnehmerin dabei, Bewohner der Zentralen Aufnahmestelle für Flüchtlinge, Menschen mit und ohne Behinderung. Und wir waren ein super Team!

Ich glaube ich schreibe im Namen aller, wenn ich sage: Wir freuen uns auf das nächste Mal!
Ihre Vikarin Felizitas Böcher

Am Sonntag, den 18. Juni 2017 fand wieder der Inklusionsgottesdienst in der Stadtkirche in Roth statt.

Menschen mit und ohne Behinderung feierten gemeinsam Gottesdienst. Der Gottesdienst wurde zu großen Teilen von Ehrenamtlichen mitgestaltet. Menschen mit ihrem ganz eigenen Hintergrund wirkten mit - eine schöne Vielfalt. Ein großer Blumenstrauß in der Mitte bildete sich wieder - als Symbol für unsere Vielfalt. Die Lesung wurde mittels Punktschrift vorgetragen; Mit dabei war der Gospelchor „Siyahamba“, in dem diesmal auch Bewohner einer Außenwohngruppe des Auhofes mitwirkten. Gebärdensprachdolmetscher übersetzten den Gottesdienst.

Die Predigt hielten Pfarrer Joachim Klenk (in deutscher Lautsprache) und Vikarin Felizitas Böcher (in deutscher Gebärdensprache) als Predigtdialog. Thema war die Hoffnung auf "unsere ganz neue Welt", in der alle Menschen ganz besonders und doch gleich sind. Gott selbst will sie für uns schaffen - irgendwann in ferner Zukunft. Grundlage dafür ist ein Text aus dem Neuen Testament - Offenbarung 21.

Eines wurde klar: Dieser neuen Welt dürfen sich die Anwesenden schon näher fühlen. Wir erlebten Inklusion - das Zusammensein ganz verschiedener Menschen - als etwas fast Normales, das dennoch begeistert.

Diese Begeisterung war auch in den Gesprächen beim Kaffee nach dem Gottesdienst deutlich wahrzunehmen. Die Gespräche wurden in deutsch, englisch und Gebärden-sprache geführt. Das besondere Angebot, Bibelverse in Punktschrift schreiben zu lassen hatte viel Zulauf. Die Schreiberin kam kaum nach mit den Anfragen und es wurde fleissig geübt mit den Fingern zu lesen.


Wir finden: es war ein schöner gemeinsamer Gottesdienst und wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

 

In Roth ist was los. Ein neues Projekt wird entwickelt. Unsere Gemeinde hat Räumlichkeiten gegenüber der Stadtkirche angemietet. Dort soll ein offener, christlich geprägter Treffpunkt entstehen: FiS - Fenster in die Stadt

Offene Gemeinde in Roth erleben

  • Kirche und Gemeinde neu erleben
  • Evangelisch mitten in der Stadt
  • Forum für Lebens und Glaubensfragen
  • dazu kommen, sich vernetzen, mitgestalten
  • "Die Welt im Laden" – Weltverantwortung sichtbar machen
  • Gemütlich sitzen und sich wohlfühlen

Menschen Verbinden

Auf unserer Homepage können Sie teilhaben an der Entwicklung. Es gibt eine Seite, auf der Sie verfolgen können was passiert: http://www.evang-kirche-roth.org/index.php/gemeinde/fis-gemeindeprojekt-fenster-in-die-stadt

Schauen Sie doch einfach immer wieder einmal rein.

Wie war ihr Himmelfahrts-Donnerstag (25.05.)? Haben Sie die Sonne genossen oder im Schatten mal wieder ein gutes Buch gelesen? Vielleicht auch etwas ganz anderes?
Bei Jesus war auch so einiges los. Es war Christi Himmelfahrt. Jesus, der Auferstandene, ist in den Himmel aufgefahren – weg von der Erde und seinem Menschenleben – hinauf zu Gott dem Schöpfer.
Nun haben wir Pfingsten am 04. und am 05. Juni. Gottes Heiliger Geist kommt zu uns Menschen. Jesus geht nicht einfach weg – er lässt etwas von sich – von Gott -, bei uns hier auf der Erde. Sein Innerstes kommt zu uns – ganz nah zu uns.
Die Jünger waren danach – an diesem ersten Pfingstfest der Menschheit - so glückstrunken, dass einige sogar dachten, sie wären wirklich betrunken. Sie hatten den Heiligen Geist erhalten – so wie wir heute. Immer wieder neu sendet Gott seinen Heiligen Geist zu uns Menschen.
Wir dürfen uns von ihm begleitet und beraten fühlen, gestärkt und getröstet. Er ist neben uns, um uns herum und auch in unserem Herzen.
Und wenn wir ihn auch nicht immer sehen können, so sind wir doch immer wieder neu eingeladen ihn zu spüren – unseren Gott. Unser Gott ist als Heiliger Geist bei uns – als unser „Bauchgefühl“, tief in unserem „gesunden Menschenverstand“, in unserem Gewissen – Gott ist ein Teil unserer inneren Stimme.
Lassen wir uns doch immer wieder, und gerade jetzt an Pfingsten, voller Zutrauen und Freude auf Gott ein – er ist da – nur für Dich und Dich und mich.

Gesegnete Pfingsten wünsche ich Ihnen,
Ihre Vikarin Böcher

Viele waren am Himmelfahrtstag (25.05.2017) gekommen, um bei herrlichem Sonnenschein im Wald bei Untersteinbach Gottesdienst zu feiern. Er wird seit vielen Jahrzehnten gefeiert in Erinnerung an den einstigen Dankgottesdienst für die Bewahrung bei einem Unwetter. Pfarrerin Düfel las aus der Schöpfungsgeschichte – welche Bedeutung hat die Geschichte von einem guten Anfang für unsere Sicht der Welt? Sie öffnet uns den Blick für eine gute Zukunft, allen zerstörerischen Kräften zum Trotz. Zugleich ist sie uns auch Mahnung, selbst Verantwortung für diese Welt zu übernehmen, sie zu bebauen und zu bewahren, wie es in der Schöpfungsgeschichte dem Menschen aufgetragen wird.
Der Kiliansdorfer Posaunenchor umrahmte den Gottesdienst musikalisch. Im Anschluss traf sich die Gemeinde zu einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.

Am 20.05.2017 feierten die Kinder der KiTa Regenbogen ihr Sommerfest. Hier ein Bericht eines Beobachters vor Ort.

Die mittelalterliche Musik ertönt – Burgherrin Enite an der Hand ihres Ritters Erec zieht in ihren festlich geschmückten Burghof ein – beide nehmen auf ihren ritterlichen Prunkbänken Platz – über 70 festlich gekleidete Burgfräulein mit Spitzhauben und edle Ritter mit Helm und Schild folgen dem hohen Paar zum Feste – ein Gaukler springt um die geladenen Gäste herum und erfreut sie durch seine Kunststückchen – die Zuschauer recken neugierig ihre Hälse, um einen Blick auf das Spektakel zu erhaschen. 
Da klopft der Herold mit seinem Stab dreimal kräftig auf den Boden und die Musik verstummt. In der blumigen Sprache seiner Zeit begrüßt der Herold alle großen und kleinen Gäste und sogar den Herrn Martin Luther, der um Unterschlupf gebeten hat. Natürlich darf dieser an den Feierlichkeiten teilnehmen und dabei auch gern ein wenig aus seinem Leben erzählen. Da ihm sein Ruf bereits vorausgeeilt ist, ertönt ihm zum Gruße das Lied „L-U-T-H-E-R“. Außerdem werden ihm weitere Lieder und die schönsten Tänze der Gesellschaft dargeboten. Jeder Ritter und jedes Burgfräulein ist aktiv, ob als Tänzer, Musikant oder Sänger – sogar die kleinsten Ehrengäste aus der Kinderkrippe treten als Gaukler in den Bühnenkreis des Burghofes und erfreuen die Anwesenden. Diese bedanken sich dafür mit einem „kräftiges Geklapper“.
Nach dem halbstündigen Festprogramm, zu dem das Burg-Paar dann auch noch den „Meister aller Bürger“ (Bürgermeister Ralf Edelhäußer) begrüßen durfte, lud die Burgküche (unter der Regie des Elternbeirats) zum gemütlichen Schmaus ein. Speis und Trank waren in Hülle und Fülle zum Feste gespendet worden und mundeten den Feiernden vortrefflich.
Wer wollte, konnte sich jedoch auch ins mittelalterliche Treiben stürzen und an verschiedenen Spielstationen sein Geschick prüfen. Jung und Alt konnten Kräfte messen im Reiter-Slalom, Püppchen binden, Trommeln basteln und Burgenbau.
Zum Abschied bedankte sich Herr Martin Luther herzlich bei Enite und Erec und dem gesamten Gefolge für das kurzweilig gelungene Fest und spendete ein Eis für alle kleinen Gäste. ;-)

Vierzehn Familien und ihre Kinder erlebten gemeinsam mit einem Leitungsteam ein Wochenende zum Erholen von Körper und Seele. Die evangelische Kirchengemeinde setzt damit ein bewusstes familien‐orientiertes Zeichen. Familien sind wichtig, sie brauchen besondere Rahmenbedingungen. Kinder sind uns besonders wichtig, sodass sie grundsätzlich kostenlos mitfahren. Zum dritten Mal trafen sich Familien aus der Kirchengemeinde Roth zur Familienfreizeit im Familienerholungszentrum Sulzbürg. Diesmal im Reformationsjubiläumsjahr 2017 unter dem Motto „Mit Martin unterwegs“. Gemeinsam wurde gespielt, gebastelt, gesungen und Feuer gemacht wie im Mittelalter zu Martin Luthers Zeiten. Die Eltern erlebten einen innovativen Erlebnisspaziergang zu Fragestellungen rund um Martin Luther und seine Impulse für unsere heutige Zeit. Selbstverständlich wurde bei den Nachtgedanken und beim Essen gesungen, gebetet und viel miteinander geredet. Einen selbstvorbereiteten „Werkstattgottesdienst“ haben die über 50 Teilnehmenden sonntags auch gefeiert. Aktion und Ruhephase wechselten sich in guter Weise ab, so dass alle am Sonntag gut erholt wieder nach Hause starteten. Dank sehr guter Verpflegung, einer wunderbaren Location und dem Einsatz der Mitarbeitenden konnten unsere Familien erneut die Seele im guten Sinne baumeln lassen. Danke für die Kinderbespaßung den Jugendmitarbeiter Luisa Cejpek, Thomas Rösch, Johanna Klenk. Danke an das Leitungsteam mit Tanja Reidelbach, Pfrin Bartelt und Pfr Klenk für die Vorbereitung und Durchführung. Vorankündigung: 2018 wird von 20.‐22. April 2018 zur vierten Familienfreizeit eingeladen. Flyer mit Anmeldemöglichkeiten gibt’s wieder im Oktober.
Team Öffentlichkeitsarbeit 

Ein 60 Meter langes Kletterseil verband im Festgottesdienst am 07.05.2017 die Gemeinde mit den 21 Konfirmandinnen und Konfirmanden. Ein Seil ist in vielerlei Hinsicht ein Symbol für unseren Glauben an Gott. Er gibt uns Halt und Orientierung, man braucht Vertrauen, um sich an Gott festzuhalten, aber wir sind schon seit der Taufe mit ihm verbunden. Wir sind auch verbunden mit anderen Menschen, mit Freunden, Familie, mit Christen überall auf der Welt. Gott hält das Seil, doch gibt er uns Freiheiten für unser Denken und Handeln. Das Seil schlängelt sich, es ist nicht starr - es lässt Bewegung zu. Das Seil wurde in der gemeinsamen Ansprache von Pfrin. Düfel und Diakon Martin mit einem Karabiner am Altar festgemacht.
Die Konfirmanden haben sich im letzten Jahr immer wieder an dieser Kirche festgemacht, an diesem Altar, an dieser Gemeinde. Wir wollen am Seil des Glaubens weiter knüpfen. So steigen einige Konfirmandinnen und Konfirmanden als Mitarbeitende für den nächsten Jahrgang ein.

Konfirmiert wurden: Christoph Schrembs, Lars Reichel, Jan Stang, Nils Beyer, Lisa Leisinger, Patric Schweiger, Johannes Schaffer, Marcel Lorenz, Philipp Lux, Alexander Koch, Lukas Daume, Hendrik Langenberger, Anna Koch, Markus Kölle, Eric Kirch, Elena Lutz, Larissa Schweiger, Vanessa Chen, Amelie Billmeier, Julia Müller, Laura Möckel