Evangelisch-Lutherische
Kirchengemeinde Roth

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Losungen

Tageslosung von Freitag, 19. Januar 2018
Die Worte des HERRN sind lauter wie Silber, im Tiegel geschmolzen, geläutert siebenmal.
Ihr scheint als Lichter in der Welt, dadurch dass ihr festhaltet am Wort des Lebens.

Eine kleine Gruppe machte sich am Samstag, 21. Oktober 2017  auf den Weg nach Augsburg – ein wunderschöner Tag mit informativen Führungen in der Fuggerei, der ältesten Sozialsiedlung der Welt, sowie in der Annakirche auf den Spuren Luthers. Zudem stand ein kurzer Besuch in der Barfüßerkirche auf dem Programm.

Die älteste Gastwirtschaft „Bauerntanz“ mitten in Augsburg hatte köstliches Essen bereit und das Samocacafé der Caritas einen herrlichen Kaffee. Eine gelungene Fahrt!

Die Tage werden kürzer, es wird kühler, die Schatten scheinen länger. Die Bäume färben ihr Kleid aus Blättern kunterbunt. Es wird Zeit kurz innezuhalten, die kühle Luft über das Gesicht streichen zu lassen, durchzuatmen, die Farben zu genießen.

So bunt wie das Blätterkleid der Bäume, so bunt ist auch unsere Gemeinde hier in Roth. Ganz verschiedene Menschen leben hier, feiern gemeinsam Gottesdienste und Jahresfeste, beten und glauben gemeinsam.

Möge Gott in dieser Herbstzeit bei uns sein - möge sein Licht leuchten in unserer bunten Welt. 

Ihre Evangelische Kirchengemeinde Roth

Nach dem ErnteDank-Gottesdienst am 01.10.2017 haben wir uns dieses Jahr auf den Weg nach Bernlohe gemacht. Energiegeladen und fröhlich ging es trotz des kühlen Wetters los. An drei Stationen haben wir uns intensiv ausgetauscht über LebensDank, Gott und unseren Glauben.

Fröhliche Glaubenslieder haben wir gesungen bei unserem zweiten Halt. Unser Gesang wurde begleitet von Günter Pfaffenritter und seiner lebendigen Gitarre. Schließlich kamen wir hungrig in Bernlohe an.

Bei einem gemeinsamen Grillen am Gemeindehaus in Bernlohe wurden wir uns auch der Größe unserer Kirchengemeinde Roth bewusst.

Wir ließen den Tag mit schönen und lustigen Erinnerungen ausklingen und fuhren am Nachmittag gemeinsam wieder zurück in die Rother Stadtmitte.

Es war eine schöne, gelungene Radtour, die wir gern einmal wiederholen möchten.

Ihre Vikarin Felizitas Böcher

Auf Einladung von Semra Coban besuchte der Midlifekreis am vergangenen Freitag (29.09.2017) die türkisch-islamische Gemeinde in Roth. Nach einer herzlichen Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Hasan Tas und Imam Fatih Özdemir und einer Führung durch die Räumlichkeiten wurden die Teilnehmer eingeladen, dem Freitagsgebet beizuwohnen. Daran schloss sich ein intensives Kennenlernen bei türkischem Gebäck und Tee an. Zum Abschluss überreichte Kirchenvorsteherin Christine Kohler der türkisch islamischen Gemeinde als Gastgeschenk eine Bibel in der neuen Übersetzung und lud für nächstes Jahr zu einem Gegenbesuch in die Stadtkirche ein.

Paul Rösch

Der Ernte-Dank–Altar in der Rother Stadtkirche war in diesem Jahr reichlich geschmückt.
Eine Besonderheit war das 2016 vom Pfaffenhofener Gemeindemitglied, Herr Wörner, gestiftete alte Wagenrad, das unser Mesner Norbert Wiendl „restaurierte“. Die Besucherinnen und Besucher des gut angenommenen Ernte-Dank–Gottesdienstes freuten sich ebenso wie die Taufeltern des darauffolgenden Taufgottesdienstes sowie Touristen und Neugierige. Herzlichen Dank allen, die wieder fleißig mitgeholfen haben. Die Gaben wurden wie immer für einen guten Zweck gegen eine Spende abgegeben.
Pfr Joachim Klenk & Team

Seit 40 Jahren gibt es sie, die „Offene Evangelische Jugend“ in Roth.

Hart erkämpft in den 1970er und 1980er Jahren, gut überlegt und gepflegt in den 1990er Jahren und verstärkt seit Beginn des 21. Jahrhunderts. Diakone, Ehrenamtliche, Jugendliche zeigten, dass es möglich und erfolgreich sein kann zusammenzuarbeiten. Eine Kirchengemeinde braucht Gruppen ebenso wie ein „offenes“ Angebot. Die Kirchengemeinde stellt den gesamten Kellerbereich des ev. Gemeindehauses in der Mühlgasse für diese „offene“ Arbeit zur Verfügung.

Ob Cafe, ob Band, ob Pub Quiz , ob Tanz, ob Diskussion, ob Filmabend, ob Ort der Jugendkirche – die Räume sind das Wohnzimmer vieler Jugendlicher gewesen und geworden. Heute nennt sich der Treff nicht mehr Caff oder Schemala, sondern Heldenzeit. Organisiert wird die Heldenzeit weitgehend von den Jugendlichen selbst. Diakon Martin unterstützt, lässt aber auch viel Raum zur Entfaltung. Gut so, denn wer denkt, diese Jugendlichen hätten nichts mit der Kirchengemeinde am Hut, der irrt.

Gut ein Drittel der heutigen Kirchenvorstände kommen aus der offenen evangelischen Jugendarbeit. Die Jugendlichen heute wirken in Gottesdiensten, bei Gemeindeveranstaltungen, in Gremien und Gruppen mit. Viele Konfirmanden finden über die offene Jugendarbeit zu einem Engagement in unserer Kirchengemeinde.

Gratulation und Gottes Segen!

Ohne die Bilder hätte die Reformation sich nicht so verbreiten können wie sie es tat. Bilder waren neben den Flugschriften ein wichtiges Mittel für die Verbreitung der reformatorischen Gedanken Luthers.
Die Malerwerkstatt Cranach in Wittenberg war führend an dieser Stelle. Gegründet wurde sie von Lucas Cranach dem Älteren ( 1472 – 1553), der ein Freund Martin Luthers und seiner Frau Katharina war. Sein Sohn Lucas Cranach der Jüngere (1515-1586) übernahm die Werkstatt des Vaters und wurde wie er ein Anhänger der neuen Lehre Luthers und setzte die neuen Gedanken ins Bild.

Seine Bilder sind Predigten des Evangeliums, der frohen und befreienden Botschaft von Jesus Christus bis heute.
Deshalb steht das Bild vom Reformationsaltar in Wittenberg von Lucas Cranach im Mittelpunkt des Gottesdienstes am 3. September um 8 Uhr in der Kreuzkirche und um 10 Uhr in der Stadtkirche, am 19. September um 9.30 Uhr in Bernlohe.
Am 8. Oktober 2017 um 18 Uhr findet zu Lucas Cranach dem Maler ein Theaterstück in der Stadtkirche statt!

Am Kirchweihsonntag ist Herr Norbert Wiendl aus Spalt als unser neuer Mesner und Hausmeister (mit jeweils 20 Wochenstunden die genannten Aufgabenbereiche) offiziell in sein Amt eingeführt worden. Wir freuen uns, mit ihm einen engagierten neuen Mitarbeiter gefunden zu haben. Herr Wiendl ist zuständig für die sogenannte Mesnerei, d.h. alle gottesdienstlichen Aufgaben hinter den Kulissen. Von Glocken, Organisation, Innenraumgestaltung und liturgischen Feinheiten kümmert er sich um alle wichtigen Belange rund um die Gottesdienste. Mesner ist übrigens eine fränkische Bezeichnung. Die offizielle Berufsbezeichnung lautet „Kirchner“. Im Herbst und Frühjahr wird Herr Wiendl im Kirchnerbereich auf Seminaren weiter ausgebildet.

Die andere Hälfte seiner Arbeitszeit organisiert er den Hausmeisterbereich der Kirchengemeinde. Laut Nachfrage fährt er gerne Motorrad, wandert leidenschaftlich oder bastelt gerne an seinem  300 Jahre alten Haus. Herzlich willkommen!

Die Evangelische Kirchengemeinde feierte am gestrigen Sonntag im Gottesdienst der Stadtkirche das Kirchweihfest. Sie erinnerte damit an die Anfänge der Kirche.  

In der Predigt von Pfarrer Joachim Klenk mit dem Rother „Stadtstreuner”, Günter Pfaffenritter standen auch die aktuellen Entwicklungen in der evangelischen Kirchengemeinde im Blick.

Im Gottesdienst wurden mehrere Ehrenamtliche und Hauptamtliche verabschiedet und begrüßt. Verabschiedet in wohlverdienten Ruhestand wurde nach mehr als einem Jahrzehnt Mesnerin Renate Weih, die wichtige Dienste für die Gottesdienste einbrachte. Ihr Nachfolger, Norbert Wiendl, wurde vorgestellt und in sein neues Amt eingeführt.  Gewürdigt wurde zudem das beinahe 20jährige Engagement von Ursula Ohlson, die das Kirchencafe in Roth zu dem machte, was es heute ist. Die Idee „Kunst und Kaffee” zusammenzubinden, wird im neuen Gemeindeprojekt „FiS” weitergeführt. Die neue Ehrenamtskoordinatorin Christine Kohler wurde ebenfalls zu ihrem Amt beglückwünscht. Gedankt wurde auch Hans-Günter Krätsch für seinen mehrjährigen, ehrenamtlichen Mesnerdienst und Ingo Forster, für den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation. Auch dem Kirchenvorstand wurde herzlich für die intensive Mitarbeit gedankt.

Alle genannten Personen erhielten von Barbara Zehnder, der Vertrauensfrau des Kirchenvorstands, große Blumensträuße zum Dank sowie einen Segen von Pfarrer Joachim Klenk. 

Im Anschluss an den überaus gut besuchten Gottesdienst wurde bei guter Stimmung das „Kirchweihfest“ im und am „FiS” mit Weißwürsten, Brezn, Getränken und besonderen Liegenstühlen gefeiert.