Evangelisch-Lutherische
Kirchengemeinde Roth

Kalender

September 2017
So Mo Di Mi Do Fr Sa
27 28 29 30 31 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30

Login

Losungen

Tageslosung von Freitag, 22. September 2017
Ein h?rendes Ohr und ein sehendes Auge, die macht beide der HERR.
Pr?ft aber alles und das Gute behaltet.

Ohne die Bilder hätte die Reformation sich nicht so verbreiten können wie sie es tat. Bilder waren neben den Flugschriften ein wichtiges Mittel für die Verbreitung der reformatorischen Gedanken Luthers.
Die Malerwerkstatt Cranach in Wittenberg war führend an dieser Stelle. Gegründet wurde sie von Lucas Cranach dem Älteren ( 1472 – 1553), der ein Freund Martin Luthers und seiner Frau Katharina war. Sein Sohn Lucas Cranach der Jüngere (1515-1586) übernahm die Werkstatt des Vaters und wurde wie er ein Anhänger der neuen Lehre Luthers und setzte die neuen Gedanken ins Bild.

Seine Bilder sind Predigten des Evangeliums, der frohen und befreienden Botschaft von Jesus Christus bis heute.
Deshalb steht das Bild vom Reformationsaltar in Wittenberg von Lucas Cranach im Mittelpunkt des Gottesdienstes am 3. September um 8 Uhr in der Kreuzkirche und um 10 Uhr in der Stadtkirche, am 19. September um 9.30 Uhr in Bernlohe.
Am 8. Oktober 2017 um 18 Uhr findet zu Lucas Cranach dem Maler ein Theaterstück in der Stadtkirche statt!

Die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden, 50 Jugendliche, wurden in einem beschwingten Gottesdienst am Sonntag, 25.06.2017 durch Diakon Martin, Vikarin Böcher und Pfarrerin Düfel in die Gemeinde eingeführt.
Auch die zahlreichen Mitarbeiter aus dem vergangenen Jahrgang wurden mit einem Segensgebet eingeführt, sie werden die Konfirmandinnen und Konfirmanden in den verschiedenen Gruppen begleiten.
KMD Klaus Wedel an der Orgel und die Jugendband unter Leitung von Helmut Kraus sorgten für fröhliche Musik.
Das Thema des Gottesdienstes waren Worte des Apostels Paulus aus dem Epheserbrief, dass wir in der Gemeinde keine Fremdlinge mehr sind, sondern Gottes Hausgenossen.
Die Jugendlichen gehören dazu, ihre Familien. Die Hoffnung wurde ausgesprochen, dass sie sich zu Hause fühlen können in der Gemeinde. Der Glaube an Christus verbindet, wie unterschiedlich die Menschen auch sind.
Pfrin Elisabeth Düfel

Wie war ihr Himmelfahrts-Donnerstag (25.05.)? Haben Sie die Sonne genossen oder im Schatten mal wieder ein gutes Buch gelesen? Vielleicht auch etwas ganz anderes?
Bei Jesus war auch so einiges los. Es war Christi Himmelfahrt. Jesus, der Auferstandene, ist in den Himmel aufgefahren – weg von der Erde und seinem Menschenleben – hinauf zu Gott dem Schöpfer.
Nun haben wir Pfingsten am 04. und am 05. Juni. Gottes Heiliger Geist kommt zu uns Menschen. Jesus geht nicht einfach weg – er lässt etwas von sich – von Gott -, bei uns hier auf der Erde. Sein Innerstes kommt zu uns – ganz nah zu uns.
Die Jünger waren danach – an diesem ersten Pfingstfest der Menschheit - so glückstrunken, dass einige sogar dachten, sie wären wirklich betrunken. Sie hatten den Heiligen Geist erhalten – so wie wir heute. Immer wieder neu sendet Gott seinen Heiligen Geist zu uns Menschen.
Wir dürfen uns von ihm begleitet und beraten fühlen, gestärkt und getröstet. Er ist neben uns, um uns herum und auch in unserem Herzen.
Und wenn wir ihn auch nicht immer sehen können, so sind wir doch immer wieder neu eingeladen ihn zu spüren – unseren Gott. Unser Gott ist als Heiliger Geist bei uns – als unser „Bauchgefühl“, tief in unserem „gesunden Menschenverstand“, in unserem Gewissen – Gott ist ein Teil unserer inneren Stimme.
Lassen wir uns doch immer wieder, und gerade jetzt an Pfingsten, voller Zutrauen und Freude auf Gott ein – er ist da – nur für Dich und Dich und mich.

Gesegnete Pfingsten wünsche ich Ihnen,
Ihre Vikarin Böcher

Viele waren am Himmelfahrtstag (25.05.2017) gekommen, um bei herrlichem Sonnenschein im Wald bei Untersteinbach Gottesdienst zu feiern. Er wird seit vielen Jahrzehnten gefeiert in Erinnerung an den einstigen Dankgottesdienst für die Bewahrung bei einem Unwetter. Pfarrerin Düfel las aus der Schöpfungsgeschichte – welche Bedeutung hat die Geschichte von einem guten Anfang für unsere Sicht der Welt? Sie öffnet uns den Blick für eine gute Zukunft, allen zerstörerischen Kräften zum Trotz. Zugleich ist sie uns auch Mahnung, selbst Verantwortung für diese Welt zu übernehmen, sie zu bebauen und zu bewahren, wie es in der Schöpfungsgeschichte dem Menschen aufgetragen wird.
Der Kiliansdorfer Posaunenchor umrahmte den Gottesdienst musikalisch. Im Anschluss traf sich die Gemeinde zu einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.

Ein 60 Meter langes Kletterseil verband im Festgottesdienst am 07.05.2017 die Gemeinde mit den 21 Konfirmandinnen und Konfirmanden. Ein Seil ist in vielerlei Hinsicht ein Symbol für unseren Glauben an Gott. Er gibt uns Halt und Orientierung, man braucht Vertrauen, um sich an Gott festzuhalten, aber wir sind schon seit der Taufe mit ihm verbunden. Wir sind auch verbunden mit anderen Menschen, mit Freunden, Familie, mit Christen überall auf der Welt. Gott hält das Seil, doch gibt er uns Freiheiten für unser Denken und Handeln. Das Seil schlängelt sich, es ist nicht starr - es lässt Bewegung zu. Das Seil wurde in der gemeinsamen Ansprache von Pfrin. Düfel und Diakon Martin mit einem Karabiner am Altar festgemacht.
Die Konfirmanden haben sich im letzten Jahr immer wieder an dieser Kirche festgemacht, an diesem Altar, an dieser Gemeinde. Wir wollen am Seil des Glaubens weiter knüpfen. So steigen einige Konfirmandinnen und Konfirmanden als Mitarbeitende für den nächsten Jahrgang ein.

Konfirmiert wurden: Christoph Schrembs, Lars Reichel, Jan Stang, Nils Beyer, Lisa Leisinger, Patric Schweiger, Johannes Schaffer, Marcel Lorenz, Philipp Lux, Alexander Koch, Lukas Daume, Hendrik Langenberger, Anna Koch, Markus Kölle, Eric Kirch, Elena Lutz, Larissa Schweiger, Vanessa Chen, Amelie Billmeier, Julia Müller, Laura Möckel

Von konfirmierten Fledermäusen, die vom Kirchturm ausfliegen und doch wieder zur Kirche zurückfinden, sprach Pfr. Manfred Hohnhaus in seiner Predigt im Konfirmationsgottesdienst des dritten Pfarrsprengels Roth am Sonntag, 30.04.2017. Die Zusage Jesu: "Siehe ich bin bei Dir!", mache Mut, sich in jungen Jahren auch mal "auszuprobieren, Grenzen auszutesten und sich abzugrenzen vom dem, was bislang ungefragt galt". Das gehöre zur Freiheit des Glaubens dazu. Auch Fehler und Sackgassen seien dabei kein Problem, denn sie könnten stets darauf vertrauen, dass Christus bei ihnen sei. Ausdrücklich bedankte sich der Geistliche bei den jungen Christinnen und Christen für die 10 Monate des gemeinsamen Konfirmandenunterrichts, die sein Denken und Fühlen beflügelt hätten.

Unser Bild zeigt von links nach rechts in der oberen Reihe: Adelina Rustemi, Adrian Gürtler, Nicolas König, Bastian Knieling, Felipe Fehling, Timo Hübner, Jana Stich, Pfr. Manfred Hohnhaus, Emilie Ruthardt.
untere Reihe: Tatjana Bub, Jule Fugmann, Vanessa Müller, Lara Gruhl, Lineke Przybille, Karen Lüdicke

„iBelieve“ – so ist auf einem Plakat mitten in der Stadtkirche zu lesen. Das Motto der Konfirmation im ersten Sprengel der evangelischen Kirchengemeinde Roth am 23.04.2017. Vikarin Felizitas Böcher stellte ein T-Shirt mit dem Aufdruck „iBelieve“ ins Zentrum ihrer Predigtgedanken. Die Konfirmanden haben sich umgesehen im Hause des Herrn und in der Kirchengemeinde geforscht. 

Weiterlesen: iBelieve in der Rother Stadtkirche

Gemeinsam, ökumenisch, geschwisterlich, mit brennendem Herzen – so werden evangelische und katholische Christen am Ostermontag um 10.30 Uhr gemeinsam in der evangelischen Stadtkirche feiern. Die Geschichte der Jünger von Emmaus aus dem Lukasevangelium (Kap 24) wird uns begleiten. Posaunenchor, Kantorei und Orgelspiel werden diesen ökumenischen Gottesdienst festlich ausgestalten. Gastprediger wird Pfr. Dr. Christian Löhr von der katholischen Kirchengemeinde Roth sein. Liturgisch wird Pfr Joachim Klenk mit seinem Team den Gottesdienst ökumenisch ausschmücken.

Unser Segen:

Geht mit brennendem Herzen!
Gebt weiter, was euch begeistert.
Und teilt die österliche Freude mit denen, die euch begegnen.
Mit dem Licht des Lebens segne und behüte dich Gott.
Im Morgenglanz der Ewigkeit leuchte dir hell sein Angesicht.
Er erfülle dich mit Feuer und Gnade.

Pfr. Joachim Klenk

Tragt die Botschaft in die Welt: Christus ist auferstanden – so rufen, singen und beten Christen in der Osternacht und in den Ostergottesdiensten. ER (Jesus Christus) ist auferstanden, Er ist wahrhaftig auferstanden. Wir laden ein zur meditativen Osternacht um 5.00 Uhr mit Osterfeuer (Diakon Martin) an der Stadtkirche und anschließender Osternacht um 5.30 Uhr (Pfrin Düfel & Team), zur Auferstehungsfeier um 7.30 Uhr an der Kreuzkirche (Pfr Hohnhaus) und zu den festlichen Ostergottesdiensten um 9.30 Uhr in Bernlohe (Lektor Moritz) und in Pfaffenhofen (Pfr Hohnhaus) und um 10 Uhr in der Stadtkirche (Pfr Dr. Amberg). Die Botschaft des Lebenslichtes „ER ist erstanden Halleluja“ wird unsere Gottesdienste tragen.

Unser Segen für Ostern:

So geht nun mit dem Segen Gottes.
Gott erwecke dich neu zum Leben.
Jesus Christus stärke deine Lebendigkeit.
Der Heilige Geist schenke dir Lebensfreude.
So segne dich der dreieinige Gott.
Friede sei mit dir.

Amen

Pfr. Joachim Klenk